Potenziale
Zukunftskongress

Auf KURS in die Zukunft: Kooperation Schule -
Wirtschaft gestalten

Im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative EQUAL haben die nachfolgend genannten Partner zusammengeschlossen und führen das Projekt „Auf KURS in die Zukunft: Kooperation Schule - Wirtschaft gestalten“ zwischen 2005 und Ende 2007 gemeinsam durch:

  • DGB – Bildungswerk e.V.
  • Institut Unternehmen und Schule GmbH
  • Landesinstitut für Schule/ Qualitätsagentur NRW
  • Hauptstelle RAA (Regionale Arbeitsstellen zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien)
  • RAA Wuppertal, weitere RAA im Ruhrgebiet
  • Trifolium – Beratungsgesellschaft mbH
  • Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH

Das Projekt will Jugendlichen den Zugang zum Ausbildungs- und Arbeitsmarkt nachhaltig erleichtern. Dabei stehen folgende Ziele im Vordergrund :

  • Frühzeitige Berufsorientierung
  • Verlässliche Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Schulen
  • Kompetenzentwicklung von Schülern, Lehrern und Unternehmen
  • Interkulturelle Sensibilisierung
  • Entwicklung und Erprobung von analytischen Instrumenten zur Selbstbewertung

Zielregion des Projektes ist Nordrhein-Westfalen, wobei der Fokus hier auf dem Ruhrgebiet und dem Bergischen Städtedreieck liegt. Beide Regionen sind mit einer hohen Arbeitslosigkeit durch den Strukturwandel konfrontiert.

Zielgruppe der Initiative sind Schüler/innen der letzten beiden Jahrgänge unterschiedlicher allgemeinbildender Schulformen mit einem Schwerpunkt im Bereich der Haupt- und Förderschulen sowie mittelständische Unternehmen. Eine spezielle Betonung wird auf junge Menschen mit Migrationshintergrund gelegt.

Mit dem Vorhaben „Auf KURS in die Zukunft“ sollen im Bergischen Städtedreieck und dem Ruhrgebiet Kooperationen zwischen Unternehmen und Schulen, sog. Lernpartnerschaften, aufgebaut werden.

In einer Lernpartnerschaft zwischen einer Schule und einem Unternehmen erhalten die Jugendlichen während ihrer Schulzeit durch die systematische Anbindung verschiedener Unterrichtsfächer in den jeweiligen Schulformen verschiedene Blickwinkel auf Themen der Wirtschaft und vor allem des Berufslebens. Das Vorhaben setzt in der intensiven Zusammenarbeit zwischen Schulen und Unternehmen sehr früh an und baut somit auf Prävention. Im Gegensatz dazu sind viele andere Berufsorientierungsmaßnahmen (unter Einschluss der Schülerbetriebspraktika) nur punktuell angelegt und erreichen nicht den gewünschten Effekt. Durch den engen Kontakt zu dem Partnerunternehmen eröffnen sich für beide Seiten Perspektiven und der Übergang von der Schule in das Berufsleben wird verbessert. In verschiedenen Fächern und Jahrgangsstufen beschäftigen sich Schüler/innen mit ihrem Partnerunternehmen und lernen es dadurch intensiv kennen. Berufsbilder und Ausbildungsmöglichkeiten des Betriebes werden erlebt und begreifbar.
Eine der Zielgruppen des Projektes sind Jugendliche aus Zuwandererfamilien. Durch die Stärkung der interkulturellen Handlungskompetenz der Akteure in den Lernpartnerschaften und durch die Sensibilisierung sowohl von Schülern als auch von Unternehmensvertretern soll es gelingen, die Potenziale junger Migranten und damit die win-win-Situation für beide Seiten zu erkennen und so langfristig auch die Ausbildungsquote dieser Gruppe zu erhöhen.

Diesem Ziel dient auch das Instrument KURS-Check„Erfolg durch nachhaltige (Aus-)Bildung“, die als Online-Tool auf der Homepage des Projektes und „Vor-Ort-Check“ eine Selbstanalyse von Schulen und Unternehmen ermöglicht. Auf Basis dieser Selbstanalyse können Verbesserungs-maßnahmen abgeleitet und umgesetzt werden.
Durch verschiedene Workshops werden die Schüler/innen darüber hinaus an Ausbildungskonzepte und deren Voraussetzungen in den Betrieben herangeführt. Auch sollen die Schülerbetriebspraktika besser an die betriebliche Wirklichkeit angepasst werden und Lernmaterialien für eine zukunftsfähige Berufsorientierung erstellt werden. Das Mainstreaming im Rahmen der Initiative sowie die Entwicklung von Curricula sollen zu einer strukturellen Veränderung in den beteilig-ten Schulen führen sowie die Weiterführung der Initiative durch eine Institutionalisierung ermöglichen.

Ein weiterer Ansatz der Entwicklungspartnerschaft wird die Bildung von Netzwerken sein. Aus Einzelpartnerschaften entstehen regionale Kooperationsnetze in denen sich eine neue Kultur partnerschaftlicher Zusammenarbeit entwickelt. Die enge Kooperation der beteiligten Schulen verschiedener Schulformen in einer Region ist ein wichtiger und erstmaliger Schritt zum Erfahrungsaustausch und damit letztlich auch zur Förderung von beim Zugang zum Arbeitsmarkt benachteiligter Schüler/innen. Darüber hinaus wird der Internetauftritt der Initiative u.a. Informationen über die beteiligten Lernpartner und deren Aktivitäten geben. Durch die Anknüpfung an das bundesweite Portal Schule Wirtschaft wird diese bundesweit einer großen Öffentlichkeit bekannt gemacht werden.

Die Kooperation mit weiteren Institutionen und Organisationen und die Zusammenführung zu dauerhaften Kooperationsnetzen prägt die Arbeit der Initiative „Auf KURS in die Zukunft“ maßgeblich. Die Zusammenführung verschiedener strategischer Partner, wie z.B. IHK`n und Handwerkskammern, Wirtschaftsförderungen, Arbeitgeberverbände, Regionale Initiativen, Gewerkschaften, Beiräte Schule-Beruf, Arbeitsagenturen, Schulämter, Ministerien usw., hat zum Ziel, dass diese ihre Interessen aber auch Kompetenzen in die Initiative einbringen können.

Kontakt

Carolin Baedeker

Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH

Fon: +49 (0)202 / 2492 - 119
Fax: +49 (0)202 / 2492 - 138

Email:

 

Holger Rohn

Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH

Fon.: +49 (0)6031 / 68754 - 64
Fax: +49 (0)6031 / 68754 - 68

Email:

 

Aktuelle und weiterführende Informationen über das Projekt finden sich unter:
www.kurs-auf-zukunft.de

Den allgemeinen Informationsflyer können Sie sich hier ansehen :
Flyer Auf KURS in die Zukunft

 

 
nach oben   zurück