Potenziale
Potenziale
Zukunftskongress

Projekt MiA Rhein.Berg, Migrantinnen und Migranten in Ausbildung im Rheinisch-Bergischen Kreisn

Ziel des Projektes

Verbesserung der Ausbildungssituation junger Migrantinnen und Migranten im Rheinisch-Bergischen Kreis

 

Zielgruppen

  • junge Migrantinnen und Migranten, die die 7. – 10. Schulklasse besuchen
  • Eltern der jungen Migrantinnen und Migranten
  • Betriebe mit Migrationshintergrund
  • Ausbilder in deutschen Betrieben
  • Jugendliche

Innovation

Elternarbeit / Elterninformationsveranstaltungen
Infoveranstaltungen für Jugendliche und ihre Eltern mit Migrationshintergrund werden in Schulen, Vereinen und Moscheen organisiert und durchgeführt. Unterstützt werden diese Veranstaltungen durch Kooperationspartner und Multiplikatoren (Berufskollegs, Ex-Azubis, Berufsberater des Arbeitsamtes und Betriebe).
Das deutsche Schul- und duale Ausbildungssystem und die Einstellungsverfahren für die Ausbildung werden den Eltern in Deutsch und in ihrer jeweiligen Muttersprache vermittelt, damit die Eltern die Informationen besser verstehen und ihre Kinder zu Hause für eine Ausbildung richtig unterstützen können.

 

Mütter als Multiplikatoren
Um die Teilnahme an den Elterninformationsveranstaltungen zu erhöhen, werden Mütter der Jugendlichen mit Migrationshintergrund als Multiplikatoren gewonnen.

 

Schülermultiplikatoren
Schülerinnen und Schüler werden als Multiplikatoren zur Unterstützung der Eltern- und Jugendarbeit geschult , indem sie mehrere Tage vom Schulunterricht freigestellt werden, um an Schulungsseminaren teilzunehmen. Die Teilnahme wird zeugnisrelevant zertifiziert.

 

Andere Multiplikatoren
Muttersprachliche LehrerInnen, KlassenlehrerInnen, Vereinsvorsitzende verschiedener Nationalitäten und moslemische Geistliche. Um einen guten Zugang zu den Zielgruppen zu haben ist es sehr wichtig mit den Multiplikatoren zusammenzuarbeiten. Sie unterstützen die Elterninformationsveranstaltungen aktiv in dem sie bei der Organisation mitwirken und die Informationen in die Muttersprache der Teilnehmer übersetzen. Auch die Ausbilder sollen für die spezifische Situation ausländischer Jugendlicher sensibilisiert werden.

 

Ex-Azubi-Stammtisch
Die Teilnehmer sind Jugendliche verschiedener Nationalitäten und haben erfolgreich eine Ausbildung abgeschlossen oder sind in der Ausbildung. Sie übernehmen eine Vorbildfunktion für andere Jugendliche und ihre Eltern.

 

Beratung / Schulprojekte
Für die Schülerinnen und Schüler werden Schulprojekte organisiert und in Zusammenarbeit mit den Ex-Azubis während des Schulunterrichts durchgeführt
Zusätzlich und ergänzend bietet MiA Rhein.Berg Möglichkeiten zu einer persönlichen Beratung an.

 

Ausbildungsakquise - Vermittlung Praktika/Ausbildungsstelle

Betriebe mit Migrationshintergrund werden für die Ausbildung Jugendlicher motiviert und in die Projektarbeit eingebunden, indem sie an Fachgesprächen und Fortbildungen mitwirken und ihre Erfahrungen an andere Firmen weitergeben.
Die Betriebe werden motiviert und begleitet zur Erlangung der Ausbildereignungsprüfung. Sie werden bei deutschen Sprachhürden und bei anfallenden Fragen und Problemen vor und während der Ausbildungszeit unterstützt.
MiA Rhein.Berg hält den Kontakt zwischen den Betrieben, Kammern und dem Arbeitsamt.

Modellhaftigkeit

  • Das Projekt MiA Rhein.Berg hat kreisweite Zuständigkeit für alle Kommunen und arbeitet inhaltlich trägerübergreifend
  • MiA Rhein.Berg wird über das BQF – Programm gefördert, hat aber ein erweitertes Aufgabengebiet wie oben aufgeführt. Z. B. Elternarbeit- und Jugendarbeit, Ex-Azubi-Stammtisch, Multiplikatoren, Betriebe, Schulprojekte und Einzelberatungen.

Transfer

Die Arbeit des Projektes wird regional und überregional transferiert durch:

  • eigene Internetpräsenz www.mia-rhein-berg.awo-rbk.de
  • Links zu anderen Websites, Präsenz in anderen Websites, z. B. Teamarbeit für Deutschland
  • Eröffnungsveranstaltung mit überregionaler Resonanz (Presse, Funk)
  • Broschüren, Plakat, Film mit den Vorbilder

Nachhaltigkeit

Um die Nachhaltigkeit der Arbeit des Projektes zu gewährleisten, soll die Arbeit weitergeführt werden durch die Zusammenarbeit:

  • mit den Kooperationspartnern, wie z. B. Kommunen, Behörden, Firmen
  • Multiplikatoren, z. B. Lehrer, Eltern, Schüler, Vereinsvorsitzende und Geistliche, Mitglieder des Ex-Azubi-Stammtisches

Kontakt

Projektleiterin

Funda Öztürk (geb. Eren)

Telefon: 02202 / 25 47 86

E-Mail:

 

Weitere Informationen zur BQN IHK + HWK Region Köln unter

http://www.mia-rhein-berg.awo-rbk.de

 

 
nach oben   zurück
 

Design und Produktion: elixis media