Junge Menschen, die vor der Berufswahl stehen, müssen eine schwierige Entscheidung treffen. Sie brauchen Orientierungshilfen – das gilt insbesondere für Jugendliche mit Migrationshintergrund. Gleichzeitig gilt es, die nötigen Ausbildungsplätze zur Verfügung zu stellen. Unternehmer – deutsche und Firmeninhaber mit Migrationshintergrund – müssen weiter für das Thema Ausbildung sensibilisiert werden. Zudem ist es nötig, auf Potenzial junger Migranten hinzuweisen und den Nutzen herauszustellen, den ein Betrieb von einer Fachkraft mit Migrationshintergrund haben kann.
Der BQN-Treff kommt jeden ersten Mittwoch im Monat zusammen, um 19.00 Uhr in der IHK Köln.
In Schulen
Die jungen Leute vom BQN-Treff gehen in Schulklassen und informieren die Schülerinnen und Schüler, wie wichtig gute Abschlüsse, aussagekräftige Bewerbungen und eine passende Berufsausbildung sind – durch ein Quiz, durch Beispiele, durch Gesprächsrunden.
Auf Veranstaltungen
Ob Elternveranstaltungen in Migrantenvereinen sowie in Schulen, auf Ausbildungsmessen und -börsen oder Events zur Berufsbildung – die Mitglieder des BQN-Treff nehmen aktiv teil. Sie geben Statements in der Muttersprache und in Deutsch und setzen sich für die Anliegen junger Migranten ein.
In der Presse
Der BQN-Treff steht auch im Rampenlicht: Die Mitglieder geben Pressevertretern Auskunft und Interviews, damit auf diesem Wege die deutsche Öffentlichkeit und die Wirtschaft von den Kompetenzen Jugendlicher mit Migrationshintergrund erfährt.
Zukunft sichern
Zukunftsorientiertes unternehmerisches Handeln bedeutet, auf qualifiziertes Personal zu setzen. Kein Wirtschaftsstandort kann es sich leisten, das Potenzial der jungen Zuwanderer außer Acht zu lassen. „BQN geht deshalb auf Unternehmer zu, informiert und berät über Ausbildungsmöglichkeiten für junge Migranten und will so in Kooperation mit den Ausbildungsberatern der Kammern zusätzliche Ausbildungsplätze gewinnen“, erläutert Heinz Varnhagen, Geschäftsführer des Geschäftsbereichs II Berufsausbildung der Handwerkskammer zu Köln.
Potenziale erschließen
Denn derzeit ist die Ausbildungsbeteiligung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund zu gering: sie liegt weit unter ihrem Bevölkerungsanteil in der Alterklasse. „Das Ausbildungspotenzial der Migrantinnen und Migranten muss stärker als bisher ausgeschöpft werden – nicht nur im Interesse der Jugendlichen,“ so Dr. Gerald Püchel, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer zu Köln. „Viele junge Zugewanderte sind motiviert, sprechen zwei Sprachen und kennen die kulturellen Unterschiede mehrerer Länder. Diese Kenntnisse sind ein Gewinn für Unternehmen, besonders wenn Sie sich auf internationalen Märkten bewegen“.
40 Prozent aller Jugendlichen in Köln haben ihre Wurzeln in anderen Ländern: Ob Ausländer oder Aussiedler - über alle Nationalitäten hinweg gibt es ein Merkmal, das sie von den deutschen Altersgenossen unterscheidet. Ihre geringe Teilnahme an der Berufsausbildung. BQN ist angetreten, dies zu ändern. Das Projekt „Beratungsstelle zur Qualifizierung von Nachwuchskräften mit Migrationshintergrund in der Region Köln„ wird von der Industrie- und Handelskammer und der Handwerkskammer zu Köln gefördert.
Drei Ziele verfolgen die Initiatoren:
Sie können sich diese Informationen auch als PDF-Dokument herunterladen.
BQN IHK + HWK: Beratungsstelle zur Qualifizierung von Nachwuchskräften mit Migrationshintergrund in der Region Köln
Kiymet Akpinar, Koordinatorin
Unter Sachsenhausen 10 - 26
50667 Köln
Telefon: 02 21 / 16 40 - 663
Fax: 02 21 / 16 40 - 669
E-Mail: bqn.akpinar@koeln.ihk.de
Weitere Informationen zur BQN IHK + HWK Region Köln unter