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Neue Wege in den Beruf
Neue Wege in den Beruf
Mentoring für junge Frauen mit Zuwanderungsgeschichte
Nachdem die Ergebnisse des Pilotprojektes (2007/2008) überzeugten, und aktuell die Fortsetzung mit 65 Schülerinnen und 51 Mentorinnen bis Dez. 2009 in Bottrop, Castrop-Rauxel, Dortmund, Duisburg, Herne, Gelsenkirchen und Oberhausen läuft, konnten vor den Schulferien neue Projektstandorte und Teilnehmerinnen für das Programm gewonnen werden.
Im August nach den Schulferien 2009 wird der Startschuss für die zweite Fortsetzung des Projektes „Neue Wege in den Beruf“ freigegeben. Das Projekt wurde um weitere neun NRW-Städte ausgeweitet. Hierbei handelt es sich um sieben Städte mit einer lokalen RAA, das sind: Düsseldorf, Essen, Hagen, Mülheim an der Ruhr, Remscheid, Solingen und Wuppertal. Recklinghausen und Witten sind zwei weitere Standorte ohne lokale RAA-Anbindung. Insgesamt nehmen voraussichtlich 120 Schülerinnen und ca. 100 Mentorinnen teil. Das Projekt startet mit der Mentorinnenvorbereitung am 22.08.2009 in Castrop-Rauxel.
Unterschiedliche Studien haben ergeben, dass junge Frauen mit Zuwanderungsgeschichte trotz guter bis sehr guter Qualifikationen auf dem Arbeits- und Ausbildungsmarkt benachteiligt werden. In der Hochschulbildung sind sie ebenfalls unterrepräsentiert. Hier setzt das Mentoring „Neue Wege in den Beruf“ an und unterstützt junge Frauen mit Zuwanderungsgeschichte in den Soziale Stadt-Gebieten Nordrhein-Westfalens am Übergang von der Schule in den Beruf bzw. in die Hochschullaufbahn.
Im Mentoring gibt eine lebens- und berufserfahrene Mentorin im persönlichen Kontakt ihre Erfahrungen ehrenamtlich an die Mentee weiter. Durch die Zusammenarbeit mit einer Mentorin erhalten die jungen Frauen aus erster Hand Einblick in die Berufswelt, Zugang zu Kontakten und Insider-Wissen in Sachen Studien- und Berufswahl und Ausbildungsplatzsuche. Die Mentorinnen ihrerseits lernen die Lebensrealität kennen, in denen sich viele junge Migrantinnen bewegen.
Das Zentrum Frau in Beruf und Technik (ZFBT) ist als Projektträger federführend für die Konzeption und Durchführung des Projektes verantwortlich. Die Regionalen Arbeitsstellen zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien (RAA) sind enge Kooperationspartner. Gemeinsam mit dem Projektteam des ZFBT und der Koordinierungsstelle im RAA-Verbund organisieren sie die Ansprache der Schülerinnen vor Ort, sind bei der Organisation und Durchführung des Rahmenprogramms aktiv eingebunden und begleiten die Mentoring-Paare über den Projektverlauf hinweg. Der Westdeutsche Handwerkskammertag (WHKT) unterstützt als Kooperationspartner über die Handwerksorganisationen sowohl bei der Gewinnung von Mentorinnen als auch bei der Werbung für geeignete Ausbildungsstellen. Zudem arbeitet das ZFBT eng mit ZONTA International zusammen, aus deren Mitgliederkreis Mentorinnen gewonnen werden.
Finanziert wird das Projekt vom Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes NRW und aus EU-Mitteln.
Weitere Informationen zum Projekt erhalten Sie von der RAA-Koordinierungsstelle Frau Sladjana Lucic, den beteiligten lokalen RAA`s und dem Projektteam des ZFBT.
Nähere Informationen zum Projektträger finden Sie www.zfbt.de.
Näheres zum Projekt können Sie unter www.mentoring-neue-wege.de einsehen
Ansprechpartnerin
Sladjana Lucic
Koordination RAA-Verbund
RAA Herne
Michaelstr. 16
44649 Herne
Telefon: 02325/658 93 21
E-Mail: sladjana.lucic(at)herne.de
oder sladjana.lucic(at)hauptstelle-raa.de




