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Grafik: Puzzelteile fügen sich zusammen

Leonardo da Vinci

Grafik: Logo Programm für lebenslanges Lernen

27.05.2008 - Innovationstransferprojekt bringt mittels virtueller Kommunikationsformen frischen Wind in verstaubten Berufswahlprozess.
Ziel des Projektes, das die Hauptstelle der regionale Arbeitsstellen zur Förderung der Kinder und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien (RAA) der Stadt Essen, der Q-Verband und Becker Bildungsberatung gemeinsam mit weiteren Partnern aus Deutschland, Italien, Österreich und Rumänien durchführt, ist die Entwicklung eines neuen, innovativen Konzeptes zur effizienten  Berufsorientierung, Berufsberatung und berufsbezogenen Qualifizierung von Migranten basierend auf Podcasts, Wikis und Co.

 

Weitere Informationen zum Projekt

Neue digitale Medien und virtuelle Kommunikationsformen bieten nicht nur die Chance, Jugendliche  motivierender, weil in einer „Kommunikationsform ihres Alltags“  anzusprechen. Mit ihrer Hilfe lassen sich auch eine Vielzahl von Themen wie Berufsinformation, Unternehmens- und andere Prozess-Simulationen, Talentförderung, Bewerbungstraining etc. besser, schneller, intensiver und umfassender vermitteln.

Das Projekt wendet sich primär an Ausbildungsplatzbewerber, die in einem ersten Anlauf gescheitert sind. Innerhalb des Projekts soll ein halb- bzw. einjähriges Szenario für lernwirksame Interaktion „miteinander / voneinander Lernen“ innerhalb von lokalen und zwischen regional getrennten Gruppen entwickelt werden, das auf folgenden Eigenschaften basiert:

  • Das Lern- und Erfahrungsszenario ist überwiegend IT-gestützt und netzbasiert.
  • Die für den Lernprozess zu entwickelnden Module basieren wesentlich auf aktuellen Formen der jugendtypischen Kommunikation und Interaktion wie beispielsweise wikis, podcasts und Simulationen.
  • Da die individuelle Förderung entscheidend für den Erfolg ist, wird eine sprachfreie und damit „objektivere“ Potenzialanalyse (e-profiling) via Internet durchführt, um umfassende Hinweise auf Stärken und Schwächen, Neigungen und Interessen der Teilnehmer zu erhalten.
  • Das in Spielen für Jugendliche, aber auch im Training für Erwachsene benutzte Simulationsprinzip wird auf eine Unternehmenssimulation übertragen, um den Jugendlichen „spielerisch“ ein von der Wirtschaft immer häufiger gefordertes besseres Verständnis für wirtschaftliche und betriebliche Zusammenhänge zu vermitteln.
  • Beruflich erfolgreiche Jugendliche mit Migrationshintergrund (Projekt „Potenziale“) können als Vorbilder für die Teilnehmer/innen dienen. Sie verfügen über ähnliche Kommunikationsformen wie die Maßnahmejugendlichen. Sie wissen, was man wissen und können muss, um erfolgreich zu sein und sind der Beweis, dass die Berufe so vielfältig wie die Interessen der Bewerber sein können. Moderne IT-Technologien bieten die Möglichkeit, die Erfahrungen dieser „Potenziale“ als „Success-Story“ über Video-Podcaasts zur Verfügung zu stellen und ihre Erfahrungen somit zur individuellen Förderung der Teilnehmer als Motivations- und Ratgeber zu nutzen.

Insgesamt entsteht somit ein vollkommen neues und modernes Lernszenario auf einem eigenen Webportal www.go4job.eu, das

  • Lernkooperationen in Netzwerken (Potenziale – Teilnehmer / Teilnehmer – Teilnehmer, Lehrer – Teilnehmer) ermöglicht
  • auf jugendtypischen Web2.0 basierten Kommunikationsformen wie Wikis und Podcasts basiert
  • IT-Programme zur sprachfreien Potenzialanalyse und zum spielerischen Lernen von Unternehmensprozessen nutzt  

Das Innovationstransfer-Projekt, das aus EU-Mittel im Rahmen des Leonardo-Programms gefördert wird, hat eine Laufzeit von zwei Jahren. Das erste Jahr dient der Entwicklung und Erprobung, das zweite Jahr dem Einsatz und Transfer.

Sobald das Webportal mit den ersten Modulen online ist, werden wir an dieser Stelle hierüber berichten.

 

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