1. DAS HOCUS UND LOTUS-KONZEPT

 

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Die "magische"Erzieherin

Im Training für Hocus und Lotus erwirbt die Erzieherin die Fähigkeit für "magisches Erzieherverhalten". Taeschner hat Erzieherverhalten analysiert und herausgefunden, wann es erfolgreich für das Erlernen von etwas Neuem und wann hinderlich ist.
Zwischen Kind und Erwachsenem muss ein Verhältnis gegenseitiger Zuneigung bestehen, muss eine Beziehung zueinander aufgebaut werden.
Beziehung beginnt mit dem Blickkontakt. Helfer zum Verständnis der Wörter sind Gesten, gespielte Aktionen, Gesichtsausdruck, Körperhaltung und der Ton der Stimme, der die Gefühle wiedergibt, mit denen die Wörter interpretierbar werden.
Taeschner unterstreicht die Wichtigkeit des Blickkontakts und des Lächelns für eine gelingende Kommunikation. Der Blick sollte sich auf die Kinder richten und in einem stetigen sinnvollen Wechsel auf ein imaginiertes Objekt.
Die magische Erzieherin spricht langsam, in einem kontinuierlichen Erzählfluss, mit ruhigem Rhythmus; sie begleitet und unterstützt das Erzählen durch narrative Gesten.
Diese Verhaltensweisen erzeugen in der Interaktion mit den Kindern eine emotionale und phantastische Komplizenschaft und vereint die Erzieherin, die Kinder und die Figuren der erzählten Geschichte miteinander.